| Wenn man aktuellen Gerüchen Glauben schenkt, wird Dropbox schon in der kommenden Woche Konkurrenz von Google Drive erhalten. Golem.de bezieht sich auf Berichte von The Next Web und berichtet, der kostenlose 5 GByte Cloud-Speicher sei vermutlich schon in der ersten Wochenhälfte verfügbar.
Kostenloser 5 GByte Cloud-Speicher
Anlass für die Spekulationen gab die Vorabversion einer Google-Drive-Ankündigung, die The Next Web von einem Google-Partner zugespielt wurde. In dieser konnte von einigen Details zum Dropbox-Konkurrenten gelesen werden, die jedoch wenig überraschend ausgefallen sein sollen. So werde der neue Dienst kostenlos angeboten und 5 GByte Cloudspeicher zur Verfügung stellen. Bei Bedarf sei es möglich, weiteren Speicherplatz hinzuzukaufen.
Launch für Mitte kommender Woche erwartet
Zum Start des neuen Cloud-Speichers soll eine Anwendung für Windows und für Mac OS X angeboten werden, über welche Google Drive wie schon Dropbox als Ordner in das jeweilige System eingebunden wird. Wie das Ganze vor allem bei der Apple-Variante technisch funktionieren soll, sei laut The Next Web noch unklar. Relativ sicher wäre hingegen das Launch-Datum. So rechnet die Redaktion mit einer Veröffentlichung Mitte kommender Woche. Im Hinblick auf das Vorgehen grosser Firmen wie Apple und Google, seien sowohl Dienstag als auch Mittwoch wahrscheinlich. Schliesslich wäre erfahrungsgemäss vor allem Letzterer sei ein beliebter Tag für Google-Updates.
Schon jetzt geglückter Download der Anwendung
Techcrunch berichtet darüber hinaus, es sei bereits gelungen, die Google-Drive-Anwendung herunterzuladen und zu installieren. Jedoch hätte sich Google Drive bisher noch nicht nutzen lassen – vielmehr erschien eine Meldung, der Dienst sei für den entsprechenden Account noch nicht aktiviert. Das Login wäre aber mit einem herkömmlichen GMail-Account möglich gewesen. Techcrunch räumt ein, dass dies noch kein Beweis für einen Launch in der nächsten Woche darstellen würde. Klar sei hingegen, dass es sich bei der Anwendung bereits um eine voll funktionstüchtige App handelt. Da sie jedoch noch von Google selbst aktiviert werden muss, sei sie bisher nicht mehr als „ein weiteres Stück im Google Drive-Puzzle“.
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