| Der Trend zum Tablet ist in aller Munde und auch, dass die Computerkonzerne mit der Konkurrenz des mobilen Alleskönners zu kämpfen haben, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Jüngsten Berichten des Portals heise online zufolge, macht die Entwicklung auch dem Computerkonzern Dell zu schaffen. Während die Probleme im Geschäft mit Firmenkunden und Behörden durch ein verstärktes Angebot von Dienstleistungen ausgeglichen werden konnten, haben die sinkenden PC-Verkäufe im vierten Geschäftsquartal zu einem Rückgang im Privatkunden-Geschäft geführt. Dies wird aus einer Finanz-News des Herstellers ersichtlich.
Als ein Ergebnis des verstärkten Servicegeschäfts im Bereich der Informationstechnologie wuchs Dells Umsatz im genannten Zeitraum um 2 Prozent auf 16 Milliarden US-Dollar. „Dell versucht mit dem Ausbau des Servicegeschäfts, dem Druck zu entkommen. Dabei wandelt der Computerbauer auf den Spuren des erfolgreichen IT-Urgesteins IBM“, so heise online. So ist das Anbieten von IT-Dienstleistungen und auch das Betreiben von Rechenzentren oftmals profitabler als der Verkauf von Hardware – nicht zuletzt wegen der grossen Konkurrenz durch Anbieter günstiger Ware. Dell musste sich jedoch jüngst mit höheren Kosten auseinandersetzen, sodass der Gewinn des Konzerns im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 764 Millionen US-Dollar sank.
Die Enttäuschung beeinflusste auch Dells Aktie – sie fiel nachbörslich um rund fünf Prozent. So wurde darüber hinaus ein Umsatzrückgang von sieben Prozent für das laufende Quartal prognostiziert, was sich weiterhin auf die Stimmung auswirkte. Die Kalkulationen der Analysten hatten zuvor bessere Ergebnisse verlauten lassen.
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