| Mit der Präsentation des Cinema 21:9 Platinum hat Philips gestern seine IFA-Woche in Berlin begonnen. Der weltweit erste Ultrabreitbildfernseher, der stereoskopische Bilder darstellen kann, geht mit einem Seitenverhältnis von 21:9 und einer Bilddiagonale von 58 Zoll an den Start.
Die 3D-Darstellung erfolgt per Shutter-Technik, für die der Hersteller zwei passende Brillen dem Fernseher beilegt. Um die dreidimensionalen Darstellungen noch realistischer zu machen, hat Philips die Bildwiederholfrequenz im Vergleich zum Vorgänger, dem Cinema 21:9, von 200 Hertz auf 400 Hertz gesteigert. Auch die Reaktionszeit haben die Entwickler von einer auf 0,5 Millisekunden reduzieren können. Per LED-Technologie erfolgt die Ausleuchtung des Panels. Es hat eine native Auflösung von 2.560x1.080 Bildpunkten und soll auch für Spiele geeignet sein. Zudem verfügt der Cinema 21:9 Platinum über eine HDMI 1.4-, drei HDMI 1.3-, eine VGA und eine Scart-Schnittstelle. Ausserdem kann der Fernseher per Net TV Internet-Videos abspielen.
Laut Philips soll das Gerät vorrangig Kinofilme darstellen können. Diese kommen stets im 2,35:1-Format in die Kinosäle und müssen für die Fernsehnutzung zunächst beschnitten werden. Ein Seitenverhältnis von 21:9 kommt dem Kinoformat dabei sehr nahe. Nachteil bei 16:9-Filmen sind dann die schwarzen Balken am Rand des Bildschirms. Der Cinema 21:9 Platinum soll noch im September erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei rund 4.200 Euro.
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