| Sharp setzt bei seinen neuen TV-Geräten nicht wie viele andere Hersteller auf die 3D-Technik, sondern bietet eine vierte Farbe. Die neuen Aquos-Modelle nutzen neben den sonst üblichen roten, grünen und blauen Subpixeln auch gelbe Subpixel (RGBY). Durch diese Quattron-Technik soll vor allem bei Farbtönen wie gelb, gold und braun eine natürlichere Farbwiedergabe gewährleistet werden. Auch Hauttöne sollen besser wiedergegeben werden können. Besonders bei Brauntönen hatten viele Flachbildfernseher bisher Probleme bei der Farbdarstellung.
Bei den neuen Modellen in den Serien LE900, LE820 und LE810 setzt Sharp auf das sogenannte Edge-LED-Backlight, bei dem die Leuchtdioden oben und unten am Bildschirmrand platziert sind. Dadurch ist das Display dünner als bei Geräten mit Full-LED-Hintergrundbeleuchtung. Bei den Modellen der Serien LE900 und LE820 ist die Bidlschirmoberfläche reflektierend. Die TV-Geräte der LE820er-Serie sind mit HD-Kabeltuner und CI+ sowie DVB-Tuner ausgestattet. Sie können auch TV-Sendungen zwischenspeichern, so dass man nach einer Unterbrechung einfach da weiterschauen kann, wo man aufgehört hat. Der TimeShift-Recorder kann dafür bis zu zwei Stunden Video und bis zu einer Stunde HD-Video im 8-GB-Speicher unterbringen. Die neuen Sharp-Fernseher sollen über einen USB-Anschluss und vier HDMI-Ports verfügen. Über USB können sie auch Videos, Fotos und Musik wiedergeben. Die Bedienung der neuen Modelle kann auch über eine Touchpanel-Leiste erfolgen. Für die Geräte der Highend-Serie LE900 gab Sharp noch keine weiteren technischen Details bekannt.
Sharp will die die neuen Modelle bis zum Sommer nach und nach auf den deutschen Markt bringen. Die Fernseher der LE820-Serie sind ab sofort im Handel erhältlich.
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