| Der Vizechef des Display-Herstellers E-Ink T.H. Peng teilte mit, dass das Unternehmen plant, farbige Displays für E-Book-Reader herzustellen.
E-Ink arbeitet nach eigenen Angaben schon seit einiger Zeit an Konzepten für farbige Bildschirme. Die neuen, farbigen Displays sollen von der Qualität her an die bisherigen schwarz-weissen herankommen. Anfangs werden sie laut Peng jedoch nicht die Brillanz eines Hochglanzmagazins oder eines LC-Displays erreichen können.
Peng glaubt nicht, dass sich E-Book-Reader oder Tablet-PCs mit der LCD-Technik durchsetzen werden. Auch wenn die LCDs sich gut zum Videospielen eignen und alle Farben darstellen können, seien sie nicht so gut zum Lesen geeignet. Die Hintergrundbeleuchtung würde die Augen mehr anstrengen als ein E-Ink-Display, das ohne Hintergrundbeleuchtung arbeitet. Der Konkurrenz durch Apples iPad wird bei E-Ink gelassen entgegengesehen: "Das iPad wird ein gutes Produkt, aber wir glauben, dass es besser für Filme und Videos geeignet ist als zum Lesen digitaler Texte. Deshalb wird uns das iPad am Ende sogar nutzen.", sagte Peng in einem Interview mit Xconomy.
Die ersten Geräte mit einem farbigen E-Ink-Display sollen im kommenden Winter 2010 erhältlich sein.
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