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 Letzte Aktualisierung: 03.09.2010-05:30 Uhr
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| Agentur für Internetsicherheit rät zur Vorsicht in Social Networks
| Die Verbreitung von Social Networks nimmt immer weiter zu und immer häufiger werden sie auch mobil genutzt. Die Europäische Agentur für Internetsicherheit, ENISA, zählte in Europa 211 Millionen Nutzer von Social Networks, in 11 von 17 untersuchten Ländern hauptsächlich von Facebook.
Mehr als 65 Millionen User greifen demnach über ihr Mobilgerät auf Facebook zu. Laut einer Prognose wird die Zahl der mobilen Nutzer bis 2012 sogar auf 134 Millionen steigen. Handys würden häufig zudem als Backup-Gerät für Geschäftsmails, persönliche Daten, Kontakte, Bilder und Zugangcodes verwendet, sodass ein Verlust und eine illegale Nutzung des Handys gravierende Folgen haben könnten. Diesen Risiken seien sich viele Netzwerknutzer aber nicht bewusst.
ENISA warnt vor diesem Hintergrund in einem neuen Bericht vor Identitätsdiebstahl, Verbreitung von Malware, Datenverlust von Unternehmen und Reputationsrisiko. Die Agentur rät, dass Nutzer in Social Networks Spitznamen anstelle ihres echten Vor- und Zunamens verwenden und sich darauf verlassen sollen, dass Freunde und Bekannte wissen, wer sich dahinter verbirgt. Ausserdem sollten sie dem Netzwerk nicht erlauben, sich an das Passwort zu erinnern, und die Abmeldung nach jeder Sitzung in einem Social Network nicht vergessen.
Des Weiteren sei darauf zu achten, geschäftliche und persönliche Kontaktangaben nicht zu mischen. Geht ein Mobiltelefon mit gespeicherten Kontakten, Fotos oder persönlichen Daten verloren, ist dies umgehend zu melden. Ausserdem wird empfohlen, das Niveau der Privatsphäre des Profils „sachgemäss" einzustellen und location based services abzustellen, wenn diese nicht benötig werden.
| 08.02.2010 / MF
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